Hunde

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Video von der Kundgebung zur Hundesteuererhöhung 2016

Zur Geschichte der Hundesteuer:

Die erste Hundesteuer in Deutschland gab es im XVI Jahrhundert. Diese Hundesteuer nannte sich damals Hundekorn oder Bede. Dieses Hundekorn musste von den Bauern als Jagdfrondiensten bezahlt werden. An statt wie heute einen Geldbetrag abzugeben wurde damals ein Teil der Kornernte abgegeben. Die Körner wurden später auch gebacken. Danach nannte man diese Hundesteuer auch Hundebrot. Alternativ zu dieser Zahlung konnten auch in manchen Gegenden die Hunde dem Landherrn für die Jagt geliehen werden.
In Preußen und Bayern wurde im XIX Jahrhundert auch eine Hundesteuer eingeführt. Dort wurde die Hundesteuer als Luxussteuer oder Nutzungsgebühr bezeichnet.
Anfang des selben Jahrhunderts (1807) führte das Herzogtum Holstein eine Hundesteuer ein um damit die Armenkasse aufzufüllen. Im selben Jahr wurde in Offenbach die Hundesteuer eingeführt. Sie betrug einen Reichstaler pro Jahr. Das eingenommene Geld sollte für die Bezahlung der Kriegsschulden dienen. Zwei Jahre später wurde in Sachsen Coburg auch eine Hundesteuer eingeführt um gegen die Tollwutgefahr vorzugehen. Das kuriose hier war, dass für Rüden mehr bezahlt werden musste als für Hündinnen. Natürlich gab es aber auch schon damals Ausnahmen, Befreiungen und „Rabatte“. Alle Hunde deren Halter bezahlt hatten, wurden markiert. Die Hunde die nicht markiert wurden, konnten eingefangen werden.
Die eben erläuterte Luxussteuer musste bezahlt werden da man der Meinung war, dass wer genug Geld hatte um ein Tier zu halten, dass kein Nutztier ist, der sollte dann auch einen Teil seines Geldes für die Allgemeinheit zahlen.
Nach und nach führten immer mehr Städte und Gemeinden eine Hundesteuer ein. Der Grund war, dass man die Zahl der Hunde in den Gemeinden  besser kontrollieren wolle um so die Tollwutgefahr so gering wie möglich zu halten. Außerdem wurde so garantiert das nur der einen Hund besaß der es sich auch leisten konnte diesen durchzufüttern.
Im Gegensatz zu heute haben in manchen Bundesländer diese auch staatlichen Anteil  von der Hundesteuer bekommen.
(Quelle: https://hundesteuern.wordpress.com/geschichte-der-hundesteuer)

Hundesteuer – Datenbank

Bellux.de - Hundesteuer Datenbank
Bellux.de – Hundesteuer Datenbank
 

Informieren Sie sich bitte!

Anmerkung: Es werden Millionen von Euro’s für den Bau von Großprojekten ausgegeben, dabei sind die Stadtkassen fast leer! Die Hundesteuer ist eine Willkürsteuer, also eine Steuer mit keinem verpflichtenden Verwendungszweck. Das eingezogene Geld muss also nicht den Hunden zugute kommen! Darum wird es zur Füllung der Stadtkasse verwendet.
Die Haltung eines Hundes ist schon lange kein Luxus mehr! Im Gegenteil! Der Hund ist im laufe der Jahre zum Sozialpartner Nr. 1 geworden! Diese Steuer ist mit dem Grundgesetz (GG) und dem Gleichstellungsgesetz nicht vereinbar. Darum ist sie weder christlich noch sozial!
Beispiel:
Eine ältere Frau / Mann ist Hundehalter. Sie / er erhält eine Mindestrente. Der Hund verhindert eine gesellschaftliche und soziale Ausgrenzung. Denn das Gassigehen knüpft und erhält diese Kontakte! Nun werden aber diese Hundehalter durch die Stadt mit der Hundesteuer bestraft. In Zwickau beträgt diese 120,00 €. Dies kann und darf nicht sein! …

Darum weg mit der Hundesteuer! Sie ist nicht mehr zeitgemäß!


 

Hundesteuer für Kampfhunde

Da wie auch in anderen Fällen für sogenannte Kampfhunde und andere gefährliche Hunde ausnahmen bestehen, konzentriert sich dieser Artikel über die Hundesteuer für Kampfhunde. Vorab muss man aber wissen was unter Kampfunden verstanden wird.
Die richtige Bezeichnung für einen Kampfhund ist Anlagehund oder Listenhund da diese Rassen in einer Rassenliste aufgeführt werden. Die Hunderassen die in dieser Rasseliste aufgeführt werden, werden auf Grund ihrer Rasse als gefährlich angesehen. Die Rasselisten sind in Deutschland nicht einheitlich geregelt. In jedem Bundesland können mehrere oder wenige Hunderassen aufgeführt werden. In manchen Bundesländern wird auch unterschieden ob eine Rasse gefährlich ist oder ob sie als gefährlich vermutet wird. Im letzteren Fall ist ein Wesenstest entscheidend. Da jedes Bundesland seine eigene Liste hat, ist es wichtig sich rechtzeitig zu informieren. Ein Kampfhund bring einige Einschränkungen mit sich. Diese Einschränkungen liegen besonders in der Haltung und in finanziellen Aspekten.
Finanziell: Die Hundesteuer und Hundeversicherung kann je nachdem ob es sich um einen Listenhund handelt höher sein. Bei manchen Hunderassen besteht auch eine Versicherungspflicht.
Haltung: Bei der Haltung mancher Hunderassen gibt es besondere Auflagen die erfüllt werden müssen. Einige davon sind: Führungszeugnis, Sachkundeprüfung (auch Hundeführerschien genannt), Versicherungspflicht, Chippflicht, Maulkorbpflicht, Leinenzwang, Wesenstest, Volljährigkeit des Halters uvw.
Die laut den Rasselisten gefährlichsten Hunderassen sind American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire  Bullterrier. Demnach stehen diese Rassen auf den meisten Rasselisten der verschiedenen Bundesländer. Auch Kreuzungen mit diesen oder anderen Rasse- oder Kampfhunden gelten als gefährlich.
Kampfhunde, oder viel mehr ihre Halter, müssen je nach Gemeinde eine höhere Hundesteuer zahlen. Es kann sein, das die Hundesteuer für einen Kampfhund in einer Gemeinde über 700 Euro beträgt und in der Nachbargemeinde nur 70 Euro.
Die steuerliche Unterscheidung zwischen Kampfhunden und nicht Kampfhunden ist rechtens und damit ist die erhöhte Kampfhundesteuer zulässig (Wie das Urteil vom 26.März 2009 vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim belegt. Aktenzeichen 2 S 1619/08). Doch nicht überall wird bei der Hundesteuer Kampfhunden und nicht Kampfhunden unterschieden (zum Beispiel in Berlin).
In allen Gemeinden ist es nötig den Hund beim Ordnungsamt zu melden. Dort erfahren Sie dann auch die Auflagen die für die Haltung eines Kampfhundes in Ihrer Gemeinde zu erfüllen sind. Dies sollte man vor dem Kauf eines Kampfhundes und vor dem Umzug in eine andere Gemeinde machen.
(Quelle: https://hundesteuern.wordpress.com/geschichte-der-hundesteuer)
In Sachsen gelten Ame­ri­can Staf­fordshire Terrier, Bull­ter­rier sowie Pit Bull Terrier als gene­rell gefähr­lich. Sie unter­lie­gen der Leinen- und Maul­korb­pflicht.

Gesetz-zum-Schutze-der-Bevölkerung-vor-gefährlichen-Hunden-Sachsen 

Anmerkung:
Wir sind für die Abschaffung der Rasselisten, diskriminieren sie doch die entsprechenden Hunderassen! Hunde werden als Welpen nicht aggressiv geboren! Wie man auch sagt, sind Hunde nur so aggressiv wie DAS GEGENÜBER der Leine. Hundeführerschein statt Rasselisten! Potentielle Hundehalter für den Umgang mit diesen Tieren müssen geschult werden! Artgerechte Haltung, die Kenntnis der Bedürfnisse der Tiere und vieles mehr berechtigen dann zur ordnungsgemäßen Haltung eines Hundes. Dadurch erfolgt ebenfalls die Entlastung der Tierheime, da weniger Tiere in diesen „landen“.

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